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Kein unnötiges Risiko
Nach erfolgreicher Therapie beim Team von Christian Fink
steckt der Olympia-Slalom-Zweite 2006 derzeit im Grundlagentraining,
vor allem Radfahren und Laufen stehen auf dem Programm. "Ich
bin in der Zeit", meinte Herbst, der im Jänner erstmals
auf Skiern stehen und eventuell im Februar ins Teamtraining
einsteigen will.An den Weltcup-Start wird Herbst im Saisonfinale
nur unter besonderen Umständen gehen. "Wenn ich
voll fit und konkurrenzfähig bin. Das war nicht meine
erste Verletzung. Und das Motto lautet: Je mehr Verletzungen,
umso weniger Risiko.
"Fußball als zweite Liebe
Die Beziehung zum Fußball ist für Herbst, der früher
sogar in der Salzburger Jugendauswahl stand, eine ganz spezielle.
"Einmal stand ich sogar vor der Wahl: Will ich Skifahrer
oder Fußballer werden?"Umso schwerer würde
es dem Slalomspezialisten aus Unken fallen, wenn er in Zukunft
bei ÖSV-internen "Kicken" nur die Zuschauerrolle
übernehmen müsste."Das wäre die Höchststrafe",
so Herbst, der aber hinzufügte: "Vielleicht werd'
ich das Fußballspielen während meiner aktiven Zeit
lassen und stattdessen lieber Tennis spielen."
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