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Comeback naht: "Es schaut
sehr positiv aus"
9.1.2007 - Wenn alles wie geplant läuft, will Reinfried
Herbst am 25. Februar in Garmisch sein Comeback starten. Während
der Weltcup-Tross von Adelboden nach Wengen übersiedelt,
arbeitet Reinfried Herbst abseits des Rampenlichts weiter
hart an seinem Comeback. "Mit Geduld und Vernunft. Es
schaut derzeit alles sehr positiv aus", so der Olympia-Zweite
im Slalom, der von einer schweren Verletzung im linken Knie
heimgesucht wurde und sich nun wieder Schritt für Schritt
in Richtung Weltspitze kämpft.
Comeback am 25. Februar?
Das Comeback will der Salzburger aller Voraussicht nach am
25. Februar im Slalom von Garmisch-Partenkirchen wagen. "Es
ist schwierig, einen genauen Termin zu sagen. Aber dass ich
in Garmisch am Start stehe, kann ich mir gut vorstellen",
gab sich Herbst zuversichtlich. "Ich muss aber etwa schauen,
wie das Knie reagiert, wenn ich auf Eis fahre. Ich taste mich
schön langsam heran." Der 28-Jährige hatte
sich am 21. Juli im Rahmen eines Benefiz-Fußballspiels
in Zell am See das Kreuzband gerissen und zudem Knorpel- sowie
Meniskusverletzungen und einen Innenbandeinriss erlitten.
Geduld gefragt
Herbst ist spürbar guter Dinge. Und voller Geduld, denn
nach zwei bis drei Trainingstagen gönnt sich der Salzburger
"je nach Gefühl" jeweils einige Ruhetage. "Seit
meiner OP ist eigentlich immer alles positiv gelaufen",
so Herbst, der gleich einen Tag nach seinem Missgeschick operiert
worden war. Gemeint ist damit, dass nach den Trainings keine
Schwellungen auftreten, Verklebungen im lädierten Knie
sind ebenfalls ausgeblieben. Zudem hat Herbst bereits einen
Druckverteilungstest absolviert, bei dem sich herausstellte,
dass er beim Fahren sein linkes und rechtes Knie bereits wieder
gleich stark belastet. "Das ist für den Kopf Goldes
wert", weiß der Sieger des Weltcup-Slaloms 2006
in Shigakogen, der den Großteil seiner Ski-Trainingszeit
in Tirol verbringt. Wie 2005 bei seinem Kampf zurück
in den ÖSV-Kader wird der Unkener vor allem von Ex-Rennläufer
Dietmar Thöni unterstützt. "Ich brauche derzeit
Einzeltraining. Wenn ich andere Läufer neben mir hätte,
würde ich es vielleicht übertreiben.
Quelle: sport.orf.at
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