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Verpatzter WC-Auftakt auf der
Reiteralm
11.11.2007 Der Weltcupauftakt auf der Reiteralm verlief
für Reinfried Herbst nicht nach Wunsch. Nach dem ersten
Durchgang lag er an der 14. Stelle. Im zweiten Lauf fiel er
durch einen schweren Fehler beim dritten Tor auf Rang 25 zurück.
Den Sieg sicherte sich mit dem Schweizer Marc Gini kein Überraschungsmann.
"Er ist letztes Jahr schon gut gefahren. Sein Sieg zeigt,
wie groß die Dichte im Slalom ist. Bei jedem Rennen
können rund 15 Leute siegen", sagt Herbstl.
Das Rennen auf der Reiteralm beschreibt der Vize-Olympiasieger
so: "Nach dem ersten Durchgang war ich nicht unzufrieden.
Es war ein erstes Abtasten und eigentlich ein Sicherheitslauf.
Im zweiten Lauf wollte ich angreifen, aber nach drei Toren
übersah ich durch die schlechte Sicht eine Welle. Genau
auf dieser Welle machte ich Druck, hob dabei ab und musste
abbremsen. Das Rennen war somit gelaufen."
Herbstls Resüme fällt nicht positiv aus: "Es
ist saublöd gelaufen. Abgesehen vom zweiten miserablen
Lauf sind auch sonst noch Kleinigkeiten passiert, die nicht
passieren dürften. Es hat heute gar nichts gepasst. Meine
Form ist aber sehr gut, den Tag muss ich einfach abhaken."
Die nächste Chance bietet sich für Reinfried Herbst
beim nächsten Slalom in rund einem Monat in Bad Kleinkirchheim.
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